Naturschutz am Rande der Hauptstadt

Mühlenfließ zwischen Petershagen & Fredersdorf

 

 

Mit wachsenden Einwohnerzahlen und kleiner werdenden natürlichen Biotopen, wie kann das funktionieren?

Uns treiben diese und viele ähnliche Fragen seit Jahren um. Gleich vorneweg: Es ist nicht immer einfach, aber es geht.

Die wild lebenden Tiere leisten ihren Beitrag im Zusammenleben. Viele haben ihre Scheu vor uns Menschen überwunden und neue Lebensräume in unserer Kulturlandschaft besiedelt, mit zumeist positiven, aber auch negativen Erfahrungen. Dabei helfen wir und vermitteln zwischen den Menschen und der übrigen Natur.

Naturschutz bedeutet Schutz unser aller Lebensgrundlagen. Lebensräume sind Gewässer, Wälder, blühende Wiesen, naturnahe Gärten, Bäume & Sträucher, Stein- & Totholzhaufen uvm.

 

Mühlenteich Eggersdorf

 

Ein zentraler Schwerpunkt unserer Arbeit ist der Landschaftswasserhaushalt. Er ist die Grundlage für alle natürlichen Biotope, für das Leben und die Gesundheit unserer Bäume, für den Anbau von Pflanzen, also auch für unsere Gärten und er speist letztendlich auch die Brunnen, aus denen unser Trinkwasser kommt. Die auch bei uns wirksamen klimatischen Veränderungen, in der Vergangenheit zu tief gebaute Häuser oder in ungünstiger Weise veränderte Flüsse stellen uns auf dem Gebiet des Wasserschutzes immer wieder vor knifflige Aufgaben.

Nicht zuletzt spielen in der heutigen urbanisierten Zeit der Erholungswert und das Erlebbarmachen der Natur für alle Schichten der Bevölkerung vom Kleinstkind bis zum Greis eine wachsende Rolle.

 

 

 

 

Naturschutz den Menschen nahe bringen

  • Welche Tiere und Pflanzen gibt es rings um unsere Gärten?
  • Was kann jeder selbst dazu beitragen, dass Tiere hier leben können?
  • Wie füttert man Tiere im Winter richtig?
  • Wie müssen Wasserstellen im Sommer beschaffen sein?
  • Muss auf einem Baugrundstück wirklich immer erst ein Totalkahlschlag erfolgen?
  • Ist monotoner Rasen wirklich schöner als eine artenreich blühende Wiese mit Insekten?
  • Warum singt bei mir keine Nachtigall, oder warum hält sich hier kein Igel auf, der meine Salatschnecken frisst?
  • Und was gibt es bei uns alles für Biotope?
  • Wo befinden sich Schutzgebiete und wie verhalte ich mich dort?
  • Wie erkunden wir die richtig, ohne dabei Tiere zu vertreiben und Pflanzen zu zerstören?

Bewegen Sie diese oder ähnliche Fragen, können Sie mit uns Antworten finden. Bei verschiedenen Veranstaltungen bringen wir Informationen dazu unter die Bevölkerung. Vor allem unseren jüngsten Einwohnern vermitteln wir damit Grundwissen, das sie noch oft in ihrem Leben anwenden können. Diese Kinder- und Jugendarbeit wird von der NAJU, der Naturschutzjugend im NABU gefördert.