Baumschutzsatzung Petershagen/Eggersdorf

Eine unendliche Geschichte

"Es war einmal ein grünes Doppeldorf..." So oder so ähnlich könnte die Geschichte um die Baumschutzsatzung in Petershagen/Eggersdorf beginnen.


 

Die Einwohner von Petershagen/Eggersdorf haben Ende 2015 per Bürgerentscheid die Baumschutzsatzung auf Grundstücken mit bis zu zwei Wohneinheiten aufgehoben. Die Bürger, die sich Möglichkeiten wünschen, Fällungen z. B. besonders schöner Bäume zu verhindern, waren in der Minderheit oder sind gar nicht erst zur Abstimmung gegangen.
Seitdem ist das Heulen der Kettensägen im Gemeindegebiet unser täglicher Begleiter. Unzählige - oft kerngesunde - Bäume auf Privatgrundstücken, an Straßen und auf anderen öffentlichen Flächen fallen den Sägen zum Opfer. Das einstmals ländlich-grüne Gemeindebild verschwindet nach und nach und erinnert immer mehr an einen Stadtteil der nahegelegenen Bundeshauptstadt.


Als wäre das nicht schon schlimm genug, Entschied sich die Gemeindevertretung im Dez. 2018 nun auch noch das letzte bisschen Baumschutz aufzuheben und so dem Kettensägenmassaker Tür und Tor zu öffnen.

 

 

Weiterführendes zum Thema: 

Offener Brief der NABU Ortsgruppe Petershagen/Eggersdorf an die Gemeindevertregung

NABU-Stellungnahme zur Aufhebung der Baumschutzsatzung

Rechtsfehler der Gemeindevertretung?

Märkische Oderzeitung v. 15.01.19

Märkische Oderzeitung v. 26.01.19